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28.6.2007 von R. Krug.
“Wer mehr Lärmschutz will, der darf den Zeitplan des Genehmigungsverfahrens nicht zur obersten Messlatte erklären.” Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Umweltschutz, Lärmschutz, Mediation | 1 Kommentar »
27.6.2007 von R. Krug.
Je lauter desto kranker
Lärmwirkungsforschung: Bremer Professor legt Ergebnisse der weltweit größten Datenbasis als Grundlage vor.
Wenn es um die Auswirkungen von Lärm auf den menschlichenKörper geht, gibt es kaum handfeste Untersuchungen. Vor allem Verkehrslärm beeinträchtigt das Wohlbefinden vieler Menschen jedoch erheblich, wie Umfragen immer wieder zeigen.
Geschrieben in Gesundheit, Allgemein | 2 Kommentare »
26.6.2007 von R. Krug.
(Gelesen im Darmstädter-Echo)
Im September 2003 schickten Fraport-Chef Wilhelm Bender und sein für den Ausbau zuständiger Vize Manfred Schölch vor laufenden Kameras mehrere mit Planungsakten beladene Lastwagen vom Flughafen zum Regierungspräsidium nach Darmstadt: Das Planfeststellungsverfahren konnte beginnen, damals immerhin schon mit fast zweijähriger Verzögerung gegenüber den ursprünglichen Ankündigungen. Das Regierungspräsidium vermisste jedoch Unterlagen zu rund 150 Einzelpunkten und forderte diese im Februar 2004 von Fraport an. Die Dokumente seien fast fertig gestellt, erklärt dazu Fraport-Sprecher Klaus Busch; im September würden sie nach Darmstadt geschickt. Dann ist seit dem Antrag auf Planfeststellung ein weiteres Jahr vergangen. Parallel läuft das Planfeststellungsverfahren für den Bau einer Wartungshalle für den neuen Airbus A-380 im Süden des Flughafens. Dagegen gibt es mehr als 40 000 Einwendungen. Die Proteste haben Wirkung gezeigt: Im Juli erklärte Fraport den Verzicht auf ein geplantes Parkhaus für die Werft-Mitarbeiter; dadurch müsste weniger Bannwald gerodet werden (14 statt 23 Hektar).
Geschrieben in Planfeststellung | 1 Kommentar »
18.6.2007 von R. Krug.
Treibhauseffekt, Feinstaub, Sauerregen, Ozon Alarm – Aktivismus aller Orten.
Einschneidende Maßnahmen hier - Tabu und Albernheiten dort.
„Das Flugzeug ist in ökonomischer und ökologischer Hinsicht das beste Transportmittel für Strecken von mehr als 350 km.“ gab Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber im Februar 2007, gegenüber der FAZ zum Besten. Das Institut für Wirtschaft und Ökologie an der Universität St. Gallen fragte wie das zu verstehen sei. Bislang glaubte man, dass die Emissionswirkung des Flugverkehrs bei Strecken über 700 km besonders hoch seien. Ist doch die Emissionswirkung in Höhen über 10.000 Metern zwei bis viermal wirksamer als am Boden. Bis heute hat die Lufthansa keinen wissenschaftlichen, haltbaren Nachweis zu dieser ominöse Aussage gegeben.
„Der Flugverkehr ist ein legales Instrument,
mit dem man in der kürzesten Zeit
mit dem wenigsten Geld
die meiste Klimaschädigung erreicht“.
Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch
Geschrieben in Kurioses, Standpunkte | 1 Kommentar »
15.6.2007 von R. Krug.
Fernreisen werden verramscht – Reisen im engeren Lebensbereich werden bestraft.
Luxus wird subventioniert – Alltägliche Lebensführung wird für viele unbezahlbar.
Das Flugzeug ist heilig - Das Auto ist böse.
„Die Energieverbrauchsdaten moderner Verkehrsflugzeuge zeigen, dass die Flugreise nicht nur eine besonders schnelle, sondern auch eine treibstoffeffiziente Art der Fortbewegung ist“. . . . „So verbrauchten die Flugzeuge im gesamten Lufthansa-Konzern im Jahr 2004 ganze 4,29 l je 100 Passagierkilometer“. (Internetseite der Arbeitsgemeinschaft deutscher Flughäfen)
Hier wird der Eindruck erweckt, dass es das „Drei-Liter-Flugzeug“ schon fast gibt. Logisch, dass eine Flugreise aus ökologischer Sicht besser ist als eine Reise im PKW . . . solange man nicht nachrechnet.
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1.6.2007 von R. Krug.
Geschrieben in Planfeststellung, Standpunkte | Keine Kommentare »