Mit möglichst vielen Personen müssen wir noch einmal deutlich machen, dass wir, die Betroffenen, eine gerechte Abwägung der wirtschaftlichen Interessen gegen die Schädigung unserer Gesundheit erwarten.
Am 2. Juni, dem Dienstag nach Pfingsten, beginnt um 10.15 Uhr die Reihe der mündlichen Verhandlungen vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH). Gemeinsam mit und unterstützt von mehreren Kommunen und Kläger(finanzierungs)vereinen wollen wir zur Eröffnung ″den Fluglärm nach Kassel bringen″, über den die Richter, die ihn selbst nicht erdulden müssen, entscheiden werden.
Mit möglichst vielen Personen müssen wir noch einmal deutlich machen, dass wir, die Betroffenen, eine gerechte Abwägung der wirtschaftlichen Interessen gegen die Schädigung unserer Gesundheit erwarten.
Wir bitten alle BIs für die Teilnahme an der gemeinsamen Reise unter ihren Mitgliedern und der Bevölkerung in ihren Orten zu werben. Wir wollen die Organsiatoren des Gerichts nicht enttäuschen, die statt des nur 70 Plätze bietenden Sitzungsraums im Gerichtsgebäude extra für uns einen Saal mit 250 Sitzplätzen angemietet haben. Die wollen wir vollständig nutzen!
Die Vorbereitungsgruppe, die sich heute früh getroffen hat, schlägt vor:
Um 6.00 Uhr Abfahrt mit Bussen von verschiedenen Startpunkten im Rhein-Main-Gebiet.
Zwei Alternativen könnte es geben:
Mit der Bahn ab Frankfurt Hauptbahnhof zum ICE-Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, von wo es nur wenige hundert Meter zum Tagungsort sind. Abfahrt 7.13 Uhr – Anfrage läuft noch – Sobald Preise bekannt sind, erfolgt Nachricht.
Falls sich mindestens 10 Personen finden, will eine Radfahrergruppe in einer mehrtägigen Tour pressewirksam nach Kassel fahren. Wer sich diese Fahrt zutraut, die sicher auch viel Spaß machen kann, wendet sich wegen der Einzelheiten direkt an Dietrich Elsner, Tel. 06131-71672, mailto:dietrich.elsner@arcor.de )
Unterwegs zweites Frühstück mit ″Weck, Worscht und Woi″ (oder Kaffee), so dass der frühe Start sicher zu verkraften ist.
Etwa um 09.00 Uhr Kundgebung vor dem ″Haus der Kirche″ auf der Wilhelmshöher Allee, in dem das Gericht tagt, mit Transparenten und ″Übergabe des Lärms″. Anschließend Teilnahme an der Verhandlung.
Zur Mittagspause kann man sich im Haus verpflegen oder in der Umgebung. Rückfahrt um 16 Uhr, Ankunft im Rhein-Main-Gebiet etwa um 18.30 Uhr.
Die Teilnehmer beteiligen sich mit lediglich 5 € an den Fahrt- und Frühstückskosten.
(Zur Übernahme der Mehrkosten haben sich bisher hauptsächlich Kommunen und Vereine aus dem Westen des Flughafens bereiterklärt. Die BIs aus den anderen Orten werden gebeten, sich auch bei Ihren Bürgermeistern um finanzielle oder logistische Unterstützung zu bemühen.)
Wir rechnen damit, dass uns Mitglieder der BI Kassel-Calden und von örtlichen Naturschutzorganisationen durch ihre Teilnahme und mit einem Lautsprecherwagen unterstützen werden. (Anfragen laufen.)
Um die Busse mieten oder Fahrkarten bestellen zu können, brauchen wir bis spätestens 30. April verbindliche Teilnehmerzahlen. Bitte gern auch früher an mailto:w@heuser
Freundliche Grüße
Winfried Heuser
(einer der) Sprecher des
BÜNDNIS DER BÜRGERINITIATIVEN
“Kein Flughafenausbau - Für ein Nachtflugverbot”
www.flughafen-bi.de